Ich will dazugehören!

Shownotes

Wo gehöre ich hin? – Normal oder anders sein

Kennst du das Gefühl, irgendwie anders zu sein? Nicht richtig dazuzugehören, obwohl du eigentlich mittendrin bist? Dich anzupassen, um dazuzugehören, und dabei manchmal ein Stück von dir selbst zu verlieren?

In dieser Folge von „Gute Gespräche“ sprechen Martin und Dorte darüber, warum wir dazugehören möchten, was Normalität eigentlich bedeutet und weshalb wir uns manchmal fragen, ob mit uns etwas nicht stimmt, nur weil wir anders sind.

Martin und Dorte schauen darauf, wie soziale Vergleiche unser Selbstbild beeinflussen, warum wir uns an die Erwartungen anderer anpassen und was passiert, wenn wir versuchen, einen Platz zu finden, an dem wir uns selbst nicht mehr richtig zeigen können.

Denn vielleicht geht es gar nicht darum, überall hineinzupassen. Vielleicht geht es vielmehr darum, herauszufinden, wo wir uns nicht ständig passend machen müssen.

Die Frage an dich: Wo fühlst du dich wirklich zugehörig – und wo versuchst du noch, jemand zu sein, der du eigentlich gar nicht bist?

Dein Coaching-Team: Nordisch. Echt. Für Dich.

Systemisches Coaching made in Bremen und Hamburg.

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00:00:16: Ich bin Martin.

00:00:18: Und

00:00:18: ich bin Dorte.

00:00:19: Zusammen sind wir dein Coaching-Team

00:00:21: und arbeiten als systemischer Coaches in Bremen, Hamburg und überall dort wo du uns brauchst.

00:00:27: Und manchmal alle zwei Wochen nehmen wir eine neue Podcastfolge auf.

00:00:31: herzlich willkommen in der neuesten Folge von unseren guten Gesprächen!

00:00:36: Und ich glaube zum Anfang nehmen wir dich direkt einmal ein Stückchen mit hinter die Kulissen und legen mal offen was eigentlich so rundherum immer passiert

00:00:46: Genau, dieses was bisher geschah.

00:00:48: Vielleicht einmal ganz kurz zum Setting?

00:00:50: Wir gucken heute in die Apfelbäume.

00:00:51: also wir sind heute hier bei mir.

00:00:53: und ja es funktioniert eigentlich immer so dass für uns entweder ein Thema schnappen was uns selber im Alltag begegnet ist häufig aber auch ein Thema was uns um Coaching begegnete oder manchmal sind's auch eigene Gedanken die wir eben auch in unseren Köpfen haben die uns beschäftigen.

00:01:09: Und dann entwickeln wir aus diesem Thema eine Podcastfolge entweder Gemeinsam ein bisschen pingpong in der vorbereitung manchmal das ist auch so dass entweder dort oder ich mehr oder weniger allein das thema vorbereitet aufbereitet und dann machen wir ein gutes gespräch draus.

00:01:25: Und ja, diesmal ist es so gelaufen dort hatte da was vorbereitet hat mir im vorfeld dieser aufnahme so einige gedanken ein paar stichpunkte zugeschickt.

00:01:37: Ich bin jetzt hier bei ihr zur aufnahme aufgeschlagen.

00:01:41: Ja, musste dann was ganz Blödes machen.

00:01:43: Ich habe nämlich direkt gesagt, dort du ich hab ein Problem?

00:01:46: Ich fühle das nicht so richtig.

00:01:49: und jetzt improvisieren wir mal ein bisschen.

00:01:52: es wird diesmal eher vielleicht so eine Art Interviewfolge.

00:01:55: Dort erzähl doch mal, was ist das Thema, was du dir heute für uns vorgenommen hast und wo soll die Reise hingehen?

00:02:01: Genau, ein Thema von dem ich dachte, da hab' ich so Lust mit dir drüber zu sprechen.

00:02:05: Und finde es aber ja auch nach wie vor und das sagte ich schon sehr wertvoll, dass wir das genauso machen können, ne?

00:02:10: Also, dass auch einer von uns beiden sagt so okay, ich fühl's nicht, das kann man so nicht machen.

00:02:15: Aber wir sind ja auch ein Coaching-Team oder so!

00:02:18: Ja, mein Thema auf das ich heute Lust habe ist eigentlich eine Frage.

00:02:24: Und zwar wo gehöre ich eigentlich hin?

00:02:26: Also es geht um Zugehörigkeit und dieses Gefühl dahinter, wenn das mal nicht da ist.

00:02:32: Und diese Frage wo gehöre ich eigentlich hin?

00:02:35: Die hat bei mir irgendwie viel mehr Fragen aufgeworfen als Ideen, oh ja lass uns darüber oder diesen Aspekt über jenes nochmal sprechen.

00:02:44: So eine Frage die bei mir aufgeploppt ist ja worüber reden wir denn eigentlich?

00:02:49: also auf welcher Stelle befindet sich der Zoom-Regler?

00:02:52: Ist das ganz große Ding oder was eher kleines?

00:02:56: Es ist so was wie, na das ist nicht mehr mein Land.

00:02:59: Ich gehöre hier eigentlich nicht hin.

00:03:01: also jetzt wo irgendwie lauter Kartoffelnazis an die Macht kommen.

00:03:05: Nee!

00:03:06: Das passt mir nicht oder es ist sowas wie diese Laden?

00:03:11: Das ist nicht mehr mein Unternehmen, ich muss ja mal kündigen.

00:03:14: Es ist eher diese Art von Frage, worüber reden wir heute eigentlich?

00:03:17: Ja wo überregen wir eigentlich?

00:03:18: und ich finde es ganz spannend dass das mit so einem hey wo steht der Regler denn eigentlich?

00:03:22: also wie groß ist die Frage denn eigentlich?

00:03:24: und da habe ich mich direkt gefragt so ah warte mal ist es nicht immer irgendwie groß wenn dieses Gefühl von fehlender Zugehörigkeit wenn das da ist und dann Egal, ob es ich fühle mich nicht mehr im richtigen Land oder ich fühl mich in dem Unternehmen nicht mehr richtig.

00:03:43: Oder ich für mich zu einem Freundeskreis nicht zugehörig ist.

00:03:46: Es fühlt sich in dem Moment ja immer großer möglich behaupten weil Zugehörigkeit auch so ein essenzielles Bedürfnis hat.

00:03:54: Und ich glaube das ist eine total wichtige Frage.

00:03:57: also wie groß ist das Problem eigentlich?

00:03:59: Wie bewerte ich das wenn die Frage mich beschäftigt?

00:04:02: ist es für mich groß?

00:04:03: ist es mittel?

00:04:04: ist es klein?

00:04:05: Ich habe so im Vorfeld spontan an diese Grundbedürfnisse des Menschen nach Riemann und

00:04:11: Hohmann

00:04:12: denken müssen.

00:04:14: Und zwar ist es bei denen ja eine polarere Skala, also es gibt Menschen für die es Zugehörigkeit, für die ist Nähe zu anderen Menschen Super, super wichtig.

00:04:24: Ein ganz großes Bedürfnis.

00:04:26: und es gibt Menschen die befinden sich eher auf dem anderen Ende der Skala.

00:04:31: für dieses Unabhängigkeit Freiheit Distanz zu anderen Menschen ein ganz hohes

00:04:36: Gut.

00:04:38: Und trotzdem gibt es ja dieses Grundgefühl und auch dieses Grundbedürfnis ein Stück weit, dass wir zu einer Gruppe dazugehören.

00:04:44: Das hatten wir ja häufiger schon, weil's früher einfach so war oder als Kinder haben wir keine Chance zu überleben.

00:04:51: Wir müssen irgendwo dazzugehören.

00:04:53: also so einen Grundbedörfnis existiert schon in den meisten Menschen würde ich jetzt mal ganz steil behaupten.

00:04:59: Ja das möchte doch gar nicht in Abrede stehen.

00:05:02: Jetzt denke ich gleichzeitig daran, ja und zugleich lernen wir als Kinder auch, ne?

00:05:06: Wir gehören zu bestimmten Gruppen dazu.

00:05:08: Also es fängt in der Familie an dann habe ich meine Kita-Gruppe, dann hab' ich meine Schulklasse, hab' die Freunde usw.

00:05:14: Und gleichzeitig gibt's Gruppen zu denen gehören wir nicht dazu.

00:05:17: also dieses Gefühl der Zugehörigkeit... ...also aus meinem Nähkästchen geplaudert.

00:05:23: Ich merke schon immer wieder, es gibt so bestimmte Anlässe wo Menschen zusammenkommen meistens das irgendwelche offiziellen Anlässesekt empfangen was weiß ich Wo sich dieser Gedanke bei mir dann auch breit macht, boah nee das ist nicht meine Party hier gehöre ich irgendwie gar nicht dazu.

00:05:39: Ich habe vielleicht nicht den steil geruch dass das es nicht meins und dann melde sich aber auch gleichzeitig eine andere Stimme klar okay sollen die doch ihre party machen und in einer stunde das ist auch überstanden dann gehe wieder nach hause zu meinen leuten

00:05:51: Genau und dann ist ja alles fein.

00:05:53: Also zu sagen, okay da will ich das auch gar nicht und es ist irgendwie ein Stück weit auch gut, dass sich da nicht dazugehöre so.

00:05:58: aber ich habe viel mehr diesen Gedanken am Kopf.

00:06:01: ok was ist denn wenn dieses zum einen dieser Wunsch groß ist irgendwo dazu zu gehören?

00:06:05: Und damit dann eben aus einem verbundenes Gefühl was dann halt eher als negativ bewertet wird, wenn man nicht dazu gehört.

00:06:13: Was sich eher schwer anfühlt.

00:06:15: Wir haben vor Kurzem die Folge zu Allein-Stich-Einsamkeit gemacht.

00:06:21: Also wie ist es?

00:06:21: Wenn ich irgendwo nicht dazugehöre, fühlt sich das nicht gut an dem Moment.

00:06:25: Dann fange ich häufig auch den Fehler bei mir zu suchen.

00:06:29: Bin ich irgendwie nicht normal oder ... Was könnte ich tun, damit ich irgendwie dazupasse?

00:06:35: Okay... Kannst du es vielleicht noch so ein Stück weit, also wir haben eben diesen Zoom-Regler mit an Bord geholt.

00:06:44: Über was für Fragen reden wir denn hier eigentlich?

00:06:47: Ich glaube das ist häufig wirklich dass ich so eine Frage einschleicht von so bin ich nicht normal oder was ist falsch an mir irgendwie damit ich da nicht dazugehöre.

00:07:00: Also wenn's in dieses negative halt kippt.

00:07:02: Und wir sind ja häufig in solchen Phasen dann nicht irgendwie so explizit auf eine Lösungssuchung, dass du sagst, okay aber da muss ich auch nicht dazu gehören weil ich bin ich und jeder Mensch ist ein Unikat

00:07:15: usw.,

00:07:15: das passiert in diesem Moment wenig.

00:07:18: Also ist das Problem in diesem Zusammenhang eigentlich eher so dieses bestenfalls unwohl sein?

00:07:23: Schlimmstenfalls vielleicht doch wirklich einen Leiden als gibt es eine Gruppe?

00:07:27: Ja absolut!

00:07:28: Zu dir möchte ich zugehörig sein

00:07:30: Genau.

00:07:30: Und dann würde ich behaupten, passiert häufig Folgendes?

00:07:34: Erst mal stelle ich mich stark in Frage.

00:07:36: Also ich sehe mich vielleicht als Fehler, weil alle anderen gehören ja dazu also bin ich ja irgendwie sehr schwarz-weiß gesprochen und dass sich dann eben beginne okay wo kann ich mich denn verändern?

00:07:48: wo kann Ich mich anpassen damit ich passiger werde für dieses picture?

00:07:52: das ist da der für diese gruppe die ich da reinpassen möchte.

00:07:55: ich kann mir jetzt vorstellen dass leute zuhör mit Quatsch, ich bin ich und ich bin eben so.

00:08:01: Und das ist doch gar keine Frage, die irgendjemanden beschäftigen

00:08:04: könnte.".

00:08:06: Ich habe aber den Eindruck unbewusst machen wir sowas ständig?

00:08:10: Ja!

00:08:11: Also wir hatten dieses Beispiel kommen neu in ein Unternehmen und dann sind es schon so Dinge.

00:08:15: wie geht man hier miteinander um?

00:08:17: Wie ist eigentlich die Kultur, die nicht im Handbuch steht?

00:08:20: Nutzt man sich, sieht man sich begrüßt man sich einfach mit Kopfnicken oder fragt man wie geht es dir?

00:08:25: Begrüßte man sich mit Namen gibt man sich die hand.

00:08:29: Wer macht das eigentlich zuerst?

00:08:30: Muss es vom Chef ausgehen, darf hier jeder.

00:08:33: Und da passen wir uns einfach an.

00:08:36: Ob wir wollen oder nicht, ob ich jetzt so bin oder anders ... Aber das geschieht!

00:08:40: Genau und das ist ja auch gar nicht immer negativ, sondern das hat auch was mit Gemeinschaft und so weiter zu tun.

00:08:44: Mit einer Sozialisierung aber...

00:08:48: Du hast eben schon diesen Begriff ins Spiel gebracht.

00:08:55: die Normalität also die Frage danach Was ist hier eigentlich normal?

00:09:00: Und also ich muss sagen, mit diesem Begriff Normal immer so ein gewisses Unwohl sein.

00:09:05: Vielleicht kann man es ein Stück weit abschwächen mit... Na ja was macht man hier so?

00:09:10: oder wie muss man die Dinge hier machen um einen Teil des Spiels zu sein?

00:09:15: Genau!

00:09:15: Wie muss sich mich verhalten damit ich normal genug bin um eben Teil davon zu sein?

00:09:23: und in dem Moment wo ich mich das frage Suche ich ja nach einer Antwort für mich, damit ich da andocken kann irgendwie.

00:09:30: Und der dann passiert ist tatsächlich sehr häufig dass ich mich eben auch veränder.

00:09:35: Dass ich mich anpasse um irgendwo dazu zu passen.

00:09:40: Ich fand es jetzt total spannend den Ausdruck normal genug.

00:09:46: Es gibt nicht das eine normal sind.

00:09:47: Was gibt es so?

00:09:48: einen von bis zu ne Zone, der akzeptiert ist und dann gibts so ein Raubereich?

00:09:52: Und da gibt's Dinge die gehen hier nicht.

00:09:54: Genau, richtig.

00:09:55: Also den

00:09:55: Chef ungefragt zu duzen?

00:09:56: Nee, nicht in diesem Betrieb.

00:09:58: Ja genau!

00:10:00: Das klopfen wir in dem Moment mal ab her.

00:10:04: Und das ist aber auch die große Gefahr, weil ich da gerade noch kurz so ... dass es weiter auswählen darf.

00:10:09: Ich glaube, es passiert ganz schnell, dass ich mich immer mehr anpasse.

00:10:12: Weil ich will dazugehören, weil dieser Wunsch so groß ist.

00:10:14: Das ist ja manchmal wirklich ein großer, großer Wunsch.

00:10:16: Ich möchte Teil von irgendwas größerer einso und dann gar nicht diesen Sweetspot irgendwie verpasse, so Abo pass ich mich hinkstück jemand an was auch.

00:10:26: Vollkommen ks erst mal.

00:10:27: aber wo ist da so wenig von mir noch da.

00:10:31: Ich bin vielleicht Teil von irgendwas war so wenig vor mir eigentlich

00:10:34: und ich.

00:10:35: Gelaube das ist ein Punkt der kommt in ganz, ganz vielen Coating Prozessen früher oder später irgendwann nochmal zur Sprache.

00:10:43: also diese Frage wer bin ich eigentlich?

00:10:45: Und passt dass was ich so tue?

00:10:47: passt es eigentlich zu mir?

00:10:49: Ja, weil so dieses Sohn dazugehören zu einer Gruppe ja auch immer dann was mit einem Rollezutun hat.

00:10:56: Und eine Rolle ist immer super so okay da weiß ich ja wieder wo ich hingehöre, wo mein Platz ist halt wie ich mich zu verhalten habe, weil das mit einer Rolle irgendwie verbunden ist und aber wie gesagt ganz große Gefahr.

00:11:08: so kriege ich dann noch mit wer ich denn eigentlich bin?

00:11:12: Wie ist es denn wenn du jetzt so ein Anliegen im Coaching hast?

00:11:15: Ich arbeite gerne auch mit Polaritäten Du auch.

00:11:20: In so einem Fall wäre es für mich wichtig, auch nochmal zu gucken, Mensch lieber Klientin wo gehörst du denn eigentlich nicht zu und wie bewertest du das?

00:11:31: Ist das gut oder ist das auch schlecht?

00:11:33: gibt es vielleicht Gruppen von denen du sagst nein auf keinen Fall will ich da dazugehören.

00:11:39: Genau, um auch so dieses positive Bild von nicht dazugehören.

00:11:42: Um den noch ein positives Gefühl zu geben ist ganz wichtig.

00:11:46: Nicht nur in diesem negativen Halt drin zu sein, wo gehöre ich nicht dazu?

00:11:49: Wo gehöhe ich positiv nicht

00:11:52: dazu?".

00:11:54: Und ja...

00:11:56: Ich hatte gerade eben auch einen anderen Gedanken bei diesem Spektrum von normal.

00:12:01: Wir arbeiten ja In Einzelcoaching, sondern wir arbeiten ja auch manchmal mit Teams oder ganzen Organisationen.

00:12:08: Also ich hab die Erfahrung gemacht... Die Teams, die so richtig richtig stark sind!

00:12:13: Die so richtig gut performen bei denen hat irgendwo ein Verständnis dafür eingesetzt.

00:12:17: okay wir sind hier alle nicht normal wenn man so will.

00:12:20: Wir sind hier alles unterschiedlich.

00:12:23: Du bist nicht wie ich und Ich bin nicht so wie du.

00:12:26: Und dass wir hier alle anders ticken Das ist völlig in Ordnung und das ist eigentlich unsere geheime Superpower.

00:12:35: Ja, stimme ich dir zu?

00:12:36: Stimme ich dir komplett zu?

00:12:38: Und trotzdem würde ich sagen trotzdem vergleichen uns so häufig wenn wir halt irgendwo dazugehören wollen.

00:12:46: Allein werfen Blick auf Social Media, wir sind da dauernd im Vergleich.

00:12:52: Wir sortieren uns dauerend irgendwo ein Und ich sehe ja in dem Moment, wo sich das Negativ fühlt.

00:12:58: Weil ich nicht dazu sehe, was ich für eine Power mitbringe oder anders bin und dass es toll ist.

00:13:03: Sondern ich hab dann Gefühl Bedürfnis, was nicht befriedigt wird.

00:13:06: Das fühlt sich negativ an.

00:13:09: Ich glaub, das sind aber auch gute Punkte im Coaching, da noch mal genauer hinzugucken.

00:13:13: Und lassen wir ein bisschen aufzutröseln so.

00:13:15: Um zu gucken, was für ein Gefühl steckt denn noch dahinter?

00:13:20: Oder wie ... Was für Detail?

00:13:22: kann man das auch aufbrechen?

00:13:23: Also ist das vielleicht ein guter Moment, um noch mal so ein kleines Rap abzumachen.

00:13:27: Wo sind eigentlich die Hebel bei dieser Frage?

00:13:30: Dass das eine ist zu gucken welchen Wert hat vielleicht auch nicht Zugehörigkeit für mich?

00:13:37: in welchen Situationen andere Hebel den ich gehört habe zu fragen wer bin ich eigentlich und passt das überhaupt?

00:13:44: Was sind so die Ansätze, die du im Coaching mal ausprobieren würdest?

00:13:47: Ja.

00:13:48: Wirklich auch in dieses Gefühl.

00:13:50: Welches Gefühl verbindest du damit wenn du dieser Gruppe angehören würdest?

00:13:54: oder was ist der Wunsch dahinter?

00:13:56: Ist es eine physische Nähe?

00:13:59: Ist das ein Verstanden werden mit meinen Gedanken und Ideen?

00:14:05: Ist's ein wahrgenommen werden?

00:14:06: also was versteckt sich da noch einmal als Untergruppe?

00:14:10: Da immer drauf zu gucken.

00:14:13: Mir stört noch ein anderes Stichwort aus unseren Vorbereitungen durch den Kopf und zwar Umbrüche, Übergänge.

00:14:22: Wenn wir mal so durchgucken ... Begegnet uns das häufig oder wann passiert es häufig?

00:14:27: Dann ist das eben in diesen Umbruchphasen im Leben, also wo sich was gravierendes verändert.

00:14:33: Das kann eine Trennung sein, das kann ein Umzug sein.

00:14:36: Also wo sich mein Wohnumfeld komplett verändert, berufliche Veränderungen natürlich auch.

00:14:44: Wo sich auf einmal bestehende Gruppen, bestehenden Zugehörigkeiten verändern und auflösen da... Da sind das häufig dann so diese großen Fragen, wo ich auf einmal merke, dass der Abend nicht mehr da ist.

00:14:57: Was ist denn von mir noch da?

00:14:59: Und wer bin ich denn?

00:15:00: Dann kommt diese ganz große Frage dann häufig auch.

00:15:03: Für mich wird gedanklich gerade ein Schuh draus und zwar insofern als dass die Übergänge, diese Umbrüche ja häufig auch geprägt sind von einer gewissen Unsicherheit, die auch erstmal ganz normal ist.

00:15:13: also in einer neuen Stadt weiß sich einfach erst Mal noch nicht, wo ist eigentlich mein Bäcker?

00:15:18: Wo ist mein Supermarkt?

00:15:19: Wo is mein

00:15:20: Lieblingscafé?".

00:15:21: Das weiß ich einfach nicht.

00:15:22: Das ist noch nicht so ganz sicher und auf der anderen Seite ist zu wissen, wo ich hingehöre.

00:15:28: Zu wissen, woh ich zugehöre ja auch etwas was mir Sicherheit gibt.

00:15:33: also es erscheint mir gerade logisch dass ausgerechnet in solchen Situationen diese Frage irgendwo an die Oberfläche

00:15:39: kommt nochmal richtig groß wird.

00:15:40: halt Ja genau

00:15:44: Wo gibt's denn gerade noch blinde Flecken, was haben wir grade noch nicht ausgeleuchtet?

00:15:49: Ich glaube, was an der Stelle auch nochmal wichtig ist, dass das einfach super anstrengend ist.

00:15:55: Also dieses A ich bin irgendwie anders oder ich gehöre da nicht dazu oder noch nicht dazu.

00:16:00: Das ist ganz, ganz anstrend so also wirklich mental anstregnend aus.

00:16:05: Weil ich immer denke okay, ich bin nicht richtig.

00:16:09: Oder es sind Fragesteller auf jeden Fall.

00:16:11: Also es sind wahrscheinlich nicht nur Fragen nach Identität und wer bin ich, die in so einem Coaching-Prozess aufploppen würden?

00:16:16: Sondern am Themenbereich Resilienz ist auch einer der relativ nahe liegt.

00:16:22: Wie ist eigentlich meine Energiehaushalt bei meinem Kräftemanagement wenn mich diese Frage gerade sehr sehr beschäftigt?

00:16:27: Genau weil dann man könnte ja sagen Mensch so ein erster Step kann aber doch erst mal sein.

00:16:31: Dann guckt doch mal wo gehörst du denn zu?

00:16:33: Wo funktioniert das denn schon gut?

00:16:35: so würden wir im Coaching arbeiten Aber das ist manchmal gar nicht so leicht Wenn ich so dieses Fehl am Platz habe.

00:16:43: Kann es sein, dass wir damit schon ganz nah dran sind an der Hausaufgabe?

00:16:47: Das könnte sein ja.

00:16:48: Haben wir eine Hausaufgarbe?

00:16:49: Ja!

00:16:49: Natürlich

00:16:49: haben wir eine.

00:16:50: Du hast da was vorbereitet.

00:16:52: Genau richtig.

00:16:53: Die Hausaufgate dieses Mal sind tatsächlich mehr drei Fragen die du dir stellen kannst um dem Ganzen immer auf die Schliche zu kommen.

00:17:02: Frage Nummer eins, dass du schaust.

00:17:05: Wo gibt es denn Menschen wo ich wirklich so sein kann wie ich bin?

00:17:10: Wo sich das sehr leicht anfühlt und wo ich ganz viele Facetten von mir zeigen kann.

00:17:16: Wo ich mich nicht verbiegen muss sondern einfach nur sein darf okay Frage eins.

00:17:23: Genau, und bevor ich per Frage zwei weitermache, kurze Ergänzung zu dieser Frage.

00:17:28: Das ist ganz cool, das hatten wir ja auch schon in der einen oder anderen Folge mal, wenn ich mutig bin und mich zumute, mich zeige mit meinen Facetten... Und dass immer so ein Stückchen mehr und ein Stück hinmehr, dann bin ich fest davon überzeugt, dass genau dann die richtigen Menschen halt an mich andocken.

00:17:44: Oder auch erst an mich endocken können.

00:17:47: Deswegen an der Stelle Mut wird belohnt

00:17:50: kommt mir gerade noch so eine Fußnote in den Sinn.

00:17:53: Manchmal ist es ja auch ein Anliegen, dass Leute der festen Überzeugung sind sie seien selbst eine Zumutung

00:18:00: für

00:18:00: andere.

00:18:01: und da könnte diese Frage die du eben als Hausaufgabe gestellt hast nochmal umformuliert werden.

00:18:05: Ja und wo sind denn die leute denen ich mich zumuten darf Werden gar kein Problem mit mir.

00:18:13: Also da diese kleinsten energie bringer wieder zu finden.

00:18:17: Okay, frage zwei ich habe mir gesagt wir haben drei stock davon.

00:18:19: also frage nr.

00:18:20: Zwei in welchen situation passt du dich so stark an dass wenn nur Wieder nach hause kommst oder aus der Situation raus bist so.

00:18:30: Er schöpft kao bist und da ich gar kein energie mehr hast ist ein sehr sehr schönes indiz dafür die antwörter drauf.

00:18:37: okay wo bin ich so wenig?

00:18:39: ich verbiege ich mich so viel Kraftanstrengung dahinter, um in diesem System klarzukommen.

00:18:48: Das macht das sehr deutlich wenn man da einmal...

00:18:51: Ja?

00:18:52: Das ist sozusagen die andere Seite der Medaille.

00:18:54: Wo fühlt es sich leicht an und wo kostet es mich kaum Kraft dabei zu sein.

00:18:58: und welche Situationen sind es?

00:19:00: Da muss ich echt was reinstecken.

00:19:02: Genau!

00:19:02: Die mich echt erschöpfen oder auch unzufrieden machen.

00:19:04: Unzufriedenhalt ist an dieser Stelle immer ein schöner Indikator.

00:19:08: Hatten wir ja schon mal.

00:19:11: Frage

00:19:11: drei.

00:19:13: Was würdest du gerne mehr zeigen, wenn du weniger Angst haben müsstest vor der Reaktion anderer?

00:19:21: Auch total schön.

00:19:22: Das ist dann aber jetzt wirklich Königsklasse, oder?

00:19:24: Aber das einmal zu beantworten... Das ist so eine

00:19:30: schöne Frage finde ich.

00:19:31: Das darf gern auch das Schlusswort für heute sein.

00:19:34: also welche Seiten an dir gibt es die gerne noch viel viel heller strahlen dürfen?

00:19:38: ja Schön wie schön.

00:19:41: Ja und vielleicht ist das eine Frage die dir beim Zuhören, boah jetzt aber doch irgendwie ein bisschen kompliziert vorkommt.

00:19:48: dann könnte das ein guter Anlass sein dir zum Beispiel an Coating bei uns zu wuchen.

00:19:53: alles was du dafür brauchst findest du beispielsweise auf unserer Website unter www.deinstrichcoachingteam.de.

00:20:01: Und du findest uns natürlich auch auf Social Media, also bei LinkedIn oder auch bei Instagram.

00:20:06: Da gilt wie immer Liken, Teilen, Kommentieren folgt uns.

00:20:10: und ja ich freue mich auf die nächste Folge, bin gespannt!

00:20:14: Ja da komme ich dann wieder mit bohren totalem Thema...

00:20:16: Ich fühle es!

00:20:18: Ja ich bin gespannt, danke!

00:20:20: Von

00:20:20: mir aus an dich an dieser Stelle erstmal ein ganz großes Dankeschön dass du mich Reingeholt hast.

00:20:24: du dieses Thema, ich beginne es zu verstehen.

00:20:27: Danke!

00:20:28: Vielleicht gibt es also eine Folge...

00:20:31: Ja genau ein

00:20:31: Vorwort.

00:20:34: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten

00:20:36: Mal.

00:20:36: Bis zum nächsten mal.

00:20:37: Tschüss.

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